Gesundheit schützen – mit Betriebsrat Erneuter Brand auf dem Betriebsgelände von Redwood Materials in Bremerhaven

Nach dem zweiten Brand auf dem Betriebsgelände von Redwood Materials in diesem Jahr fordert die IG Metall Weser-Elbe den Arbeitgeber zum Handeln auf.

Lithium-Ionen-Hochvolt-Batteriekomponente für Elektrofahrzeuge oder Hybridfahrzeuge. Batteriemodul für die Automobilindustrie am Fließband. Batterie mit hoher Kapazität auf dem Förderband

18. September 2026 18. September 2026


Nach dem zweiten Brand auf dem Betriebsgelände von Redwood Materials in diesem Jahr fordert die IG Metall Weser-Elbe den Arbeitgeber zum Handeln auf: „Fassungslos haben wir vom Brand bei Redwood Materials am 15. September erfahren, bei dem zum Glück niemand zu Schaden gekommen ist. Das ist der zweite kritische Vorfall in diesem Jahr und zeigt, welchen Gefahren die Beschäftigten bei Redwood ausgesetzt sind“, erklärt Doreen Arnold, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Weser-Elbe.

Bereits im April hatte es einen schweren Unfall im Betrieb gegeben, bei dem, laut Medienberichten, mehrere Beschäftigte verletzt wurden.

„Bei der Entladung und Verwertung von Batterien sind die Beschäftigten Gefahrstoffen ausgesetzt, die erhebliche gesundheitliche Schäden anrichten können, von Verbrennungen bis zu Krebserkrankungen. Wir fordern von Redwood Materials unverzüglich zu handeln! Dazu gehört die Tätigkeiten der Beschäftigten in die Zentrale Expositionsdatenbank der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung aufzunehmen. Die Firma hat außerdem höchste Standards beim Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten einzuhalten“, so Arnold weiter.

„Wir sind im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen bei Redwood, um geeignete Schutzmaßnahmen zu erwirken, etwa durch die Gründung eines Betriebsrates. Denn nur mit Betriebsrat erhalten die Beschäftigten die Möglichkeit selbst hohe Sicherheitsstandards durchzusetzen. Wir stehen den Beschäftigten zur Seite“, ergänzt Gewerkschaftssekretär Felix Groell aus der IG Metall Geschäftsstelle Weser-Elbe.


Betriebsrat Arbeitsschutz